Kirstine Roepstorff - Illuminating Shadows 

Galerie im Taxispalais
Stadtgalerie Schwaz
Pressemitteilung


Kirstine Roepstorff
Illuminating Shadows
7. Februar – 4. April 2010

In ihrer ersten großen Einzelausstellung in Österreich bespielt die dänische Künstlerin Kirstine Roepstorff (*1972 in Virum, lebt in Berlin) gleich zwei Institutionen mit einer Serie speziell dafür entwickelter Arbeiten: die Galerie im Taxispalais, Innsbruck und die Stadtgalerie Schwaz.
Kirstine Roepstorff zählt zu einer jungen Generation von KünstlerInnen, die auf neue Weise mit der Technik der Collage arbeiten. Mit diesem Medium hat sie eine außergewöhnliche Bildsprache entwickelt, die sie in raumgreifende Installationen, Objekte und Skulpturen überführt, um kulturelle Kontexte zu untersuchen und neue Erzählungen entstehen zu lassen.

Galerie im Taxispalais
Stadtgalerie Schwaz
Pressemitteilung


Kirstine Roepstorff
Illuminating Shadows
7. Februar – 4. April 2010


Pressegespräch:
Freitag, 5. Februar 2010
10 Uhr Galerie im Taxispalais, Innsbruck
11.30 Uhr Stadtgalerie Schwaz

Eröffnung:
Samstag, 6. Februar 2010
17 Uhr Stadtgalerie Schwaz
Begrüßung durch Dr. Hans Lintner, Bürgermeister der Stadt Schwaz
Zur Ausstellung spricht Karin Pernegger, Direktorin Stadtgalerie Schwaz

19.30 Uhr Galerie im Taxispalais, Innsbruck
Eröffnung durch LR Dr. Beate Palfrader, Landesrätin für Kultur des Landes Tirol
Zur Ausstellung spricht Dr. Beate Ermacora, Direktorin Galerie im Taxispalais

Speziell zur Eröffnung bieten wir einen Shuttlebus zwischen den beiden Institutionen:
16.00 Uhr Abfahrt Galerie im Taxispalais – Shuttlebus nach Schwaz
18.30 Uhr Abfahrt Stadtgalerie Schwaz – Shuttlebus nach Innsbruck
21.00 Uhr Abfahrt Galerie im Taxispalais – Shuttlebus nach Schwaz



In ihrer ersten großen Einzelausstellung in Österreich bespielt die dänische Künstlerin Kirstine Roepstorff (*1972 in Virum, lebt in Berlin) gleich zwei Institutionen mit einer Serie speziell dafür entwickelter Arbeiten: die Galerie im Taxispalais, Innsbruck und die Stadtgalerie Schwaz.
Kirstine Roepstorff zählt zu einer jungen Generation von KünstlerInnen, die auf neue Weise mit der Technik der Collage arbeiten. Mit diesem Medium hat sie eine außergewöhnliche Bildsprache entwickelt, die sie in raumgreifende Installationen, Objekte und Skulpturen überführt, um kulturelle Kontexte zu untersuchen und neue Erzählungen entstehen zu lassen. Zugleich glamourös und verspielt aber dennoch mit politischem Anspruch wird die Collage als Werkzeug eingesetzt um ein Reflektions- und Bezugssystem zu entwickeln. Denn die Technik ermöglicht, alles zu verknüpfen und selbst dem nicht Präsenten Raum zu geben, indem das Negativ, die Leerstelle des Ausgeschnittenen, immer auf das Abwesende verweist. Die von ihr benützten Materialien sind nicht besonders luxuriös, jedoch visuell, symbolisch und psychologisch aufgeladen: Filz, Leder, Stoff, Flitter, Glasschmuck und Papier. Die Motive entlehnt sie dem historischen wie zeitgenössischen Bildvokabular, Darstellungen aus Politik und Werbung ebenso wie bei Artefakten verschiedener Kulturen. Ihre Collagen sind als visuelle Essays lesbar, die „die primären Formen unserer Kultur und unseres kulturellen Erbes“ untersuchen, „wie sie sich in Energien, Materialien oder alltäglichen Gebrauchsgegenständen manifestieren“ (K. Roepstorff). Mit einer poetischen, postfeministischen Ästhetik und einer ornamentalen Erzählform packt sie brisante Themen an, die um Fragen wie Identitätskonstruktionen, gesellschaftliche Problemzonen, kulturelle Differenzen und deren Wahrnehmung kreisen.
Für die Doppelausstellung Illuminating Shadows in der Galerie im Taxispalais und in der Stadtgalerie Schwaz hat Kirstine Roepstorff das Thema des Schattens gewählt, das sie an den jeweiligen Orten mit anderen Schwerpunkten besetzt. Die Werke spielen mit den Begriffen von Schatten, Projektionen und verblassenden Erinnerungen. Schatten thematisiert das Absente, das abwesende Licht, das den Schatten erst entstehen lässt. Schatten transformieren dadurch die Realität in eine andere Dimension und verweisen auf neue Möglichkeitsformen und Erkenntnisse. In den Ausstellungen kommt das Moment des Schattens nicht nur in Form von tatsächlichen Schattenwürfen zum Tragen, sondern auch in metaphorischer Weise. Denn außereuropäische, kulturhistorische Objekte aus dem Haus der Völker in Schwaz, die wie Inseln den Werken der Künstlerin gegenüberstehen, verweisen auf die Kluft zwischen kulturellen Sichtweisen und provozieren die Frage nach dem Betrachterstandpunkt. Sie deuten zudem auf den Prozess des Sammelns hin, der immer auch die Frage von Aneignung und Systematisierung und damit koloniale und postkoloniale Machtstrukturen und Motive in sich vereint.


Katalog und Edition
Zur Ausstellung erscheint ein Katalog und eine Edition im Verlag twomonsters agency, Düsseldorf. Mit Texten von Gert Chesi, Beate Ermacora und Karin Pernegger.

Katalogpräsentation
Freitag, 19. März 2010, 19.00 Uhr, Galerie im Taxispalais



Dank an
Danish Arts Council
Haus der Völker, Schwaz
Stadt Schwaz
Land Tirol
Bundesministerium für Kunst und Kultur


Galerie im Taxispalais
Galerie des Landes Tirol
Maria-Theresien-Str. 45
6020 Innsbruck
Austria
Tel.: +43 512 508 3171
Fax: +43 512 508 3175
taxis.galerie@tirol.gv.at
www.galerieimtaxispalais.at

Öffnungszeiten
Di–So 11–18, Do 11–20 Uhr
Mo geschlossen

Geschlossen:
Di 16.2.2010 Stadtgalerie Schwaz
Palais Enzenberg
Franz-Josef-Straße 27
6130 Schwaz / Tirol
Austria
Tel.: +43 5242 739 83
Fax: +43 5242 668 96
office@stadtgalerieschwaz.at
www.stadtgalerieschwaz.at

Öffnungszeiten
Mi–Fr 14–18 Uhr, Sa 11–16 Uhr

Geschlossen:
Do 11.2.2010